Das passende Kaminsystem finden und einbauen lassen

Die warmen Tage sind vorbei und der Winter steht vor der Tür. Wollen Sie sich an kalten Tagen mit einer Tasse Tee vor dem Kamin ausruhen und dabei auch noch Heizkosten sparen?
Kamine verschönern den Wohnraum und verwandeln das Wohnzimmer in eine Wohlfühloase.
In diesem Blogbeitrag erfahrt Ihr einige Tipps und Hinweise, was beim Kaminkauf zu beachten ist und welche Vorteile verschiedene Kaminsysteme mit sich bringen.


Qualitätshinweise

Folgende Hinweise können Sie vor einem möglichen Fehlkauf bewahren. Hohe Materialstärken sprechen für hohe Qualität. Der Kamin sollte mindestens eine Materialstärke von 4 mm im Brennraumbereich aufweisen. Bei geringerer Stärke kann sich der Korpus des Kamins, der meistens aus Stahl besteht, beim Betrieb verziehen.

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Um die Abgaswerte zu verbessern ist es empfehlenswert ein neueres Modell zu kaufen, da diese über bessere Filter verfügen. Außerdem sind die gesetzlich vorgegebenen CO- und Feinstaubgrenzwerte in den letzten Jahren gesunken.

Achten Sie auf:

  • das EFA Siegel
  • erweiterte Garantie
  • Türen mit Mehrpunktverriegelung oder Gusstür
  • Nachkaufgarantie für Ersatzteile
  • keramische Feuerraumauskleidung
  • Gußanschlussstücke für das Rauchrohr
  • Erfüllung aller Normen (BImschV, Regensburger, Aachener, Münchner, Düsseldorfer Norm etc.)

Kaminarten

Verschiedene Kaminsysteme haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Wägen Sie diese gründlich ab, bevor Sie sich entscheiden.

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Eine Möglichkeit dabei ist der traditionell offene Kamin, der optisch sehr schön ist und bei dem man einen guten Blick auf das Feuerspiel hat. Allerdings bringt er den Nachteil mit sich, dass ein Großteil der Wärme durch den Schornstein verloren geht. Aus gesetzlichen Gründen dürfen offene Kamine nur gelegentlich benutzt werden. Heutzutage werden offene Kamine mit einer Glasfront eingebaut um Sicherheit gewährleisten zu können. Unsere Fachleute in Regensburg sanieren Wohnräume und richten dabei auch alte eingebaute Kamine her.

Durch die Montage eines Kamineinsatzes umgeht man das Problem, dass zu viel Wärme durch den Schornstein entweicht. Ein Kamineinsatz ist ein "geschlossener Kasten", der im offenen Kamin installiert wird und ihn nach aussen abschließt. Hierbei wird über eine Glasfläche Wärme abgegeben. Im Inneren arbeitet eine spezielle Luftführung, die je nach Temperatur den Luftstrom ändert, um so eine besonders effiziente Nutzung zu erreichen. Kamineinsätze sind auch bei modernen wasserführenden Kaminen erhältlich. Wichtig ist auch die Kommunikation mit dem Schornsteinfeger bei dem Einbau des Kamineinsatzes, da dieser die Betriebs- und Brandsicherheit überprüft. Doch Vorsicht ist angebracht, offene Kamine und solche mit Heizeinsatz sind nicht für den Dauerbrand geeignet.

 

Raumluftunabhängige Kaminöfen zeichnen sich durch eine externe Luftversorgung aus. Der Kamin muss nicht auf die Raumluft zugreifen. Er wird einfach an eine im Haus vorhandene Luftleitung angeschlossen. Dieser Kamin gewährt Ihnen maximale Sicherheit und bei optimaler Leistung.

Wenn Sie einen Kamin für Heizzwecke nutzen wollen, ist ein Heizkamin empfehlenswert. Bei diesem ist der Dauerbrand kein Problem.

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Wasserführende Kamine sind mittels Rohren und Wassertasche in den zentralen Heizkreislauf integriert und unterstützt diesen, in dem er ihm heißes Wasser zuführt.

Der Speicherkamin verfügt über eine keramische Arbeitsfläche, die nachhaltig Wärme speichern kann. Bei einem Speicherkamin besteht die Besonderheit darin, dass die erzeugten Heizgase, nicht direkt durch den Schornstein abgeleitet werden, sondern damit die Speicherflächen erhitzt werden. Diese strahlen noch Stunden nach dem Brand Wärme ab. Heizen mit dem Speicherkamin ist daher sehr ressourcenschonend.

Der Natursteinkamin aus Basalt oder Marmor ist ein optisches Highlight und kann als Wandkamin, oder auch als Raumtrenner fungieren.

Der Vorteil eines Warmluftkamins ist, dass er den Raum sehr schnell erwärmt, da er die hohen Heizgastemperaturen über Wärmetausch umwandelt und in den Raum leitet.

Wer Einfachheit bevorzugt, für den ist der Gaskamin empfehlenswert. Dieser läuft mit Gas (entweder durch eine Gasleitung oder durch Gasflaschen). Holz wird nicht benötigt. Die Flammen unterscheiden sich jedoch kaum von brennendem Holz.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch Ethanol-Kamine für diesen brauchen Sie noch nicht einmal einen Schornstein und auch kein Holz. Der Brennstoff wird aus pflanzlichen Alkoholen gewonnen. Die Kamine sind platzsparend und lassen sich sogar im Garten aufstellen. Jedoch dienen diese eher zur Deko, als zu Heizzwecken.

Wir von Hornauer (Hausbau und Innenausbau in Regensburg) planen Kamine für noch unfertige Häuser und bauen diese auch nachträglich ein. Bei einem Innenausbau lässt sich ein Kamin ohne viel Mehraufwand mit planen und einbauen. Unsere Fachleute beraten Sie ausführlich, da Ihre Zufriedenheit für uns Priorität hat.